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Annuitätendarlehen - der Standard-Baukredit
Das Annuitätendarlehen gilt als die meist abgeschlossene Vertragsform. Der Kreditnehmer entscheidet sich für eine bestimmte Laufzeit des Darlehenskredites und der Höhe der Tilgung, meist ein oder zwei Prozent der Darlehenssumme. Mit der Höhe des Tilgungssatzes wird also die Laufzeit des Baukredits maßgeblich beeinflusst, nach der Regel:
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- Hohe Tilgungsrate
- Niedrige Tilgungsrage |
= niedrige Laufzeit
= hohe Laufzeit |
Ein weiterer Berechnungsfaktor für ein Annuitätendarlehen ist der Zinssatz. Dieser wird bei Vertragsabschluss für eine bestimmte Dauer (üblicherweise 5 oder 10 Jahre) festgelegt und als regelmäßiger Zinsanteil in das Annuitätendarlehen eingerechnet.
Annuitäten Baukredit - Typische Merkmale:
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Zahlung einer festen monatlichen Rate
Vordefinierte feste Laufzeit
Zinsbindung in der Regel 5, 10, 15, 20 Jahre, in |
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Ausnahmefällen über die gesamte Laufzeit
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Kontinuierlich sinkender Anteil der Zinsen bei gleicher Rate
Kontinuierlich steigender Anteil der Tilgung bei gleicher Rate
Geeignet für Immobilien zur Eigennutzung, weniger bei |
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Immobilien als Kapitalanlage
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In Zeiten günstiger Bauzinsen ist es empfehlenswert, möglichst langfristige Laufzeiten oder eine höhere Tilgung zu vereinbaren, bei hohen Hypothekenzinsen ist eine kürzere Laufzeit, bzw. niedrigere Tilgungsraten sinnvoll, im Hinblick darauf, nach Ende der kürzeren Laufzeit u.U. günstigere Zinskonditionen, bzw. Tilgungsraten vereinbaren zu können.
Nach Ablauf der Zinsbindung sind grundsätzlich Neuverhandlungen mit dem Hypothekengeber notwendig, die die Gefahr höherer Zinsen und steigender Belastung bergen. Situationsbedingt kann eine Umschuldung innerhalb oder bei Ende der Vertragslaufzeit zu Gunsten anderer Finanzierungsvarianten in die Überlegungen einbezogen werden. Eine Möglichkeit, sich gegen höhere Zinsen nach Ablauf der Zinsbindung abzusichern, ist das sog. Forwarddarlehen, das auch als Annuitätendarlehen geführt werden kann.
Die Besonderheiten des Annuitätendarlehens
Wenn ein Kredit aufgenommen werden soll, gibt es mehrere Möglichkeiten, dies zu tun. Doch was genau spricht eigentlich für das Annuitätendarlehen? Auf den ersten Blick unterscheidet es sich nicht von einem klassischen Ratendarlehen, da beide Kreditarten in Form monatlicher Raten getilgt werden. Der Unterschied wird bei näherer Betrachtung der Tilgung deutlich. Während beim klassischen Ratendarlehen die Raten, die jeden Monat zu zahlen sind, mit fortschreitender Laufzeit abnehmen, bleiben die Raten beim Annuitätendarlehen gleich. Somit bietet diese Form der Tilgung dem Kreditnehmer eine sehr gute Möglichkeit, die anfallenden Tilgungsraten zu kalkulieren, bzw. in den eigenen Finanzplan zu integrieren. Die Höhe der monatlich vertretbaren Rate bedarf im Vorfeld guter Planung, damit es nicht zu Problemen während der Laufzeit kommt. Hier ist es ratsam, einen Fachmann, z.B. einen Berater von Finanzcheck, zu konsultieren.
Für den Zinssatz gibt es genormte Standardvarianten. In der Regel wird dieser auf 5, 10 oder 15 Jahre fest vereinbart. Welche Zinsbindungsfrist im Einzelfall vereinbart wird, hängt von der Kredithöhe und der Gesamtlaufzeit ab. Wenn diese Frist abgelaufen ist, kann man den Vertrag kündigen. Wenn er aber weitergeführt werden soll, muss nun ein neuer Zinssatz ausgehandelt werden. Dies kann für den Kreditnehmer positiv oder negativ sein, je nachdem, ob sich das allgemeine Zinsniveau, also der Leitzins der EZB, seit dem erstmaligen Kreditabschluss positiv oder negativ entwickelt hat. Ist das Zinsniveau im Allgemeinen gesunken, wird dies auch Auswirkungen auf den neuen Vertragsabschluss haben. In Folge dessen werden während einer Hochzinsphase auch höhere Kreditzinsen beim erneuten Vertragsabschluss fällig. |
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